Zum Inhalt springen
Projekt anfragen

Gebäude & Restaurierung

Naturstein mit Laser reinigen

Für Einzelobjekte, Ornamente und größere Flächen – nach Probefläche.

Naturstein hat je nach Gestein und Bearbeitung sehr unterschiedliche Eigenschaften. Vor einer Laserreinigung sehen wir uns deshalb die konkrete Oberfläche und den Belag an, der entfernt werden soll. Ziel ist eine abgestimmte Reinigung geeigneter Bereiche mit einem vorher vereinbarten Ergebnis.

Handlaser vor einem Marmorornament mit dunkler Kruste an der Spitze und hellen Steinflächen darüber
  • Das Gestein zähltGesteinsart, Verwitterungszustand und Schutzbehandlungen bestimmen das Vorgehen.
  • Probefläche zuerstSie zeigt Reinigungswirkung und mögliche Veränderung der Steinoberfläche.
  • Vereinbartes ErgebnisReinigungsgrad und zulässige Unterschiede legen wir gemeinsam fest.
  • DokumentiertAusgangszustand, Probefläche und vereinbarte Bearbeitungsgrenze.

Einsatzbereich

Naturstein, Oberflächenzustand und Ablagerungen beurteilen

Die Bezeichnung Naturstein allein reicht für die Wahl des Verfahrens nicht. Diese Punkte sehen wir uns an, bevor eine Probefläche entsteht.

Materialien

  • Naturstein verschiedener Gesteinsarten
  • Stein in unterschiedlichem Verwitterungszustand
  • Steinflächen mit vorhandener Schutzbehandlung
  • Polierte, raue oder historische Oberflächen

Objekte

  • Einzelobjekte und größere Flächen
  • Ornamente und Reliefs
  • Fugen und angrenzende Reparaturstellen, gesondert betrachtet
  • Wertvolle oder historische Objekte, mit restauratorischer Beurteilung

Rückstände

  • Oberflächliche Ablagerungen
  • Stoffe, die in die Poren eingedrungen sind
  • Sichtbare Verfärbungen, die auch Teil einer Materialveränderung sein können

Einsatzsituationen

Polierte Flächen, Reliefs und historische Objekte

Polierte Fläche, Relief oder historisches Objekt: Jede Situation stellt eigene Anforderungen an das Ergebnis.

Rötliche Granitblöcke mit ebenen Oberseiten und rauen Bruchflächen, in einen Block sind Buchstaben gemeißelt
Symbolbild Eben oder rau: andere Anforderungen an das Erscheinungsbild

Polierte, raue und historische Oberflächen

Polierte Flächen stellen andere Anforderungen an das Erscheinungsbild als raue oder historische Oberflächen. Deshalb legen wir den gewünschten Reinigungsgrad und die zulässigen Unterschiede vorher gemeinsam fest.

Steinrelief zweier verschränkter Hände in einem Giebel, in den Vertiefungen sitzt eine dunkle Kruste
Symbolbild In Reliefs und Fugen halten sich Ablagerungen besonders fest

Ornamente, Reliefs und Fugen

Ornamente, Reliefs, Fugen und schwer erreichbare Bereiche machen mehr Aufwand als eine ebene Fläche gleicher Größe. Fugen und angrenzende Reparaturstellen betrachten wir gesondert.

Fachmann im Laborkittel untersucht eine Steinskulptur mit einem Operationsmikroskop
Symbolbild Historische Objekte: mit restauratorischer Beurteilung

Wertvolle und historische Objekte

Bei wertvollen oder historischen Objekten gehört die restauratorische Beurteilung zur Musterfläche. Alterung und Materialschäden bleiben gegebenenfalls sichtbar und können erhaltenswert sein.

Mehr dazu unter Laserreinigung in der Restaurierung.

Schema: Material erfassen, Ziel abstimmen, Muster beurteilen, Fläche freigeben
Schema Vom Material zur freigegebenen Fläche

Stein allein oder Teil der Fassade?

Das Schema zeigt die Schritte bis zur Bearbeitung: Material erfassen, Ziel abstimmen, Muster beurteilen, Fläche freigeben.

Ist der Stein Teil einer Fassade mit weiteren Materialien, lesen Sie auch Fassadenreinigung mit Laser. Den Überblick über alle vier Einstiege bietet Laserreinigung an Gebäuden & Restaurierungsobjekten.

Zustand und Ziel

Was sitzt auf der Oberfläche, was steckt im Stein?

Oberflächliche Ablagerungen unterscheiden sich von Stoffen, die in die Poren eingedrungen sind. Sichtbare Verfärbungen können außerdem Teil einer Materialveränderung sein. Eine vollständige Fleckentfernung sagen wir deshalb allein anhand eines Fotos nicht zu.

Eine geeignete Probefläche hilft, die Reinigungswirkung und eine mögliche Veränderung der Steinoberfläche einzuschätzen. Geht es um Graffiti auf Stein, finden Sie mehr unter Graffitientfernung mit Laser.

Steinart, Poren und Oberflächenbearbeitung

Die Bezeichnung Naturstein allein reicht für die Verfahrenswahl nicht. Wichtig sind unter anderem Gesteinsart, Verwitterungszustand und vorhandene Schutzbehandlungen. Auch Fugen und angrenzende Reparaturstellen betrachten wir gesondert.

Nicht jeder Stein wird wie neu

Alterung und Materialschäden bleiben gegebenenfalls sichtbar, und sie können erhaltenswert sein. Ob das Verfahren schonender ist als andere, hängt vom Objekt ab. Entscheidend ist der nachgewiesene Umgang mit der konkreten Oberfläche.

Die Oberflächenreinigung ersetzt weder die Reparatur lockerer Bauteile noch eine umfassende Restaurierung.

Ablauf und Vorbereitung

Muster und Abnahme aufeinander abstimmen

Die Musterstelle legt fest, woran die Bearbeitung später gemessen wird.

  1. Fotos und Maße

    Sie senden uns Maße, Aufnahmen aus mehreren Blickwinkeln und Angaben zur bisherigen Behandlung des Steins.

    Maße + Blickwinkel

  2. Repräsentative Musterstelle

    Die Musterstelle sollte repräsentativ sein und nicht nur den einfachsten Bereich zeigen. Bei stark wechselnder Verschmutzung können mehrere Muster nötig sein.

    Probefläche

  3. Reinigungsgrad festlegen

    Gemeinsam legen wir den gewünschten Reinigungsgrad und die zulässigen Unterschiede fest. Bei wertvollen oder historischen Objekten gehört die restauratorische Beurteilung dazu.

    Reinigungsgrad

  4. Dokumentation

    Dokumentiert werden Ausgangszustand, Probefläche und die vereinbarte Bearbeitungsgrenze. Das freigegebene Erscheinungsbild ist danach der Bezugspunkt für die Bearbeitung.

    Bearbeitungsgrenze

Kosten

Kosten bei Einzelobjekten und größeren Flächen

Ornamente, Reliefs, Fugen und schwer erreichbare Bereiche beeinflussen den Aufwand stärker als eine ebene Fläche gleicher Größe. Für Ihre Anfrage helfen deshalb neben Maßen auch Aufnahmen aus mehreren Blickwinkeln und Angaben zur bisherigen Behandlung.

  • GrößeEinzelobjekt oder größere Fläche.
  • Ornamente und ReliefsGestaltete Flächen machen mehr Aufwand als ebene.
  • FugenFugen und angrenzende Reparaturstellen.
  • ErreichbarkeitSchwer erreichbare Bereiche.

Bearbeitungsaufwand Dazu kommen Zugang, Schutzmaßnahmen und mögliche Freigaben. Alles zusammen steht in Ihrem Angebot.

Mehr zu Kosten & Ablauf

Fragen

Häufige Fragen zur Reinigung von Naturstein

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns, am einfachsten über die Anfrage.

Wird jeder Stein wieder wie neu?

Nein. Alterung und Materialschäden bleiben gegebenenfalls sichtbar, und sie können erhaltenswert sein.

Ist das Verfahren grundsätzlich schonender als andere?

Das hängt vom Objekt ab. Entscheidend ist der nachgewiesene Umgang mit der konkreten Oberfläche, deshalb beginnen wir mit einer Probefläche.

Geht jeder Fleck aus dem Stein heraus?

Allein anhand eines Fotos sagen wir das nicht zu. Stoffe, die in die Poren eingedrungen sind, unterscheiden sich von oberflächlichen Ablagerungen, und Verfärbungen können Teil einer Materialveränderung sein. Eine Probefläche hilft, die Reinigungswirkung einzuschätzen.

Anfrage

Naturstein reinigen? Senden Sie uns Fotos.

Senden Sie uns eine Gesamtaufnahme und ein Detailfoto. Nennen Sie uns Material, Abmessungen oder Stückzahl, Einsatzort und Ihr gewünschtes Ergebnis. Gibt es einen Folgeschritt oder einen festen Termin, gehört das dazu. Damit klären wir, ob weitere Angaben, eine Besichtigung oder eine Musterbearbeitung sinnvoll sind.

Das hilft uns am meisten

  • Aufnahmen aus mehreren Blickwinkeln
  • Gesteinsart, soweit bekannt
  • Maße der Fläche oder des Objekts
  • Bisherige Behandlung, zum Beispiel eine Schutzbehandlung
  • Bei historischen Objekten: die verantwortliche Fachplanung