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Projekt anfragen

Kosten & Ablauf

Was kostet Laserreinigung?

Kostenfaktoren und der Ablauf von der Anfrage bis zum Einsatz.

Der Preis hängt nicht allein von der Fläche ab. Was runter soll, wie fest es haftet, wie das Bauteil geformt ist, wie wir herankommen und welcher Endzustand gebraucht wird: Daraus ergibt sich der Aufwand. Hier sehen Sie, welche Faktoren zählen und wie wir vom ersten Foto zu einem verbindlichen Angebot kommen.

Arbeiter mit Schutzhandschuh verfolgt auf einem Tablet das Kamerabild aus einer geöffneten, verschraubten Tankluke.

Kostenrechner

Vorab grob rechnen

Was weg soll, wie groß die Fläche ist und wie Sie herankommen: Daraus ergibt sich ein grober Kostenrahmen. Den genauen Preis nennen wir im Angebot nach Ihren Fotos.

Den Kostenrechner führt diese Seite im Browser aus. Ohne JavaScript nennen wir Ihnen den Aufwand nach Ihrer Anfrage mit Fotos.

Preis

Was in den Preis einfließt

Die Konditionen für Ihre Aufgabe nennen wir Ihnen im Angebot, vor der Beauftragung und mit allen Positionen nachvollziehbar aufgeführt. Alle Preise richten sich an Unternehmen und verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer.

Warum nennen wir keinen einheitlichen Preis pro Quadratmeter?

Zehn Quadratmeter frei zugänglicher Stahl sind eine andere Aufgabe als dieselbe Fläche auf Kanten, Vertiefungen oder vielen kleinen Bauteilen. Auch mehrere Lackschichten brauchen eine andere Bearbeitung als eine dünne Ablagerung. Deshalb ist ein Quadratmeterpreis erst sinnvoll, wenn die erreichbare Flächenleistung für Ihre Aufgabe bekannt ist.

Mehr dazu: Flächenleistung bei der Laserreinigung und Probefläche vor der Laserreinigung.

Wie erhalten Sie einen belastbaren Preis?

Senden Sie uns ein Gesamtfoto und ein Detailfoto, den Einsatzort sowie ungefähre Maße oder Stückzahlen. Beschreiben Sie außerdem, was nach der Reinigung mit dem Bauteil passieren soll. Wir klären die Eignung und die offenen Angaben. Falls eine Probebearbeitung nötig ist, vereinbaren wir deren Umfang und Kosten vorab.

Laserreinigung mit Fotos anfragen

Ablauf

Vom Foto zur geplanten Bearbeitung

Jeder Auftrag durchläuft diese vier Stationen. Bei neuen Materialien oder unklarer Ausgangslage gehört zur zweiten Station eine Probefläche oder ein Musterteil.

  1. Anfrage

    Sie beschreiben die Aufgabe: Fotos, Standort, ungefähre Abmessungen oder Stückzahl und das gewünschte Ergebnis. Angaben zu Material oder Beschichtung helfen bei der Bewertung, wenn sie Ihnen vorliegen.

    Fotos + Ziel

  2. Eignung und Muster

    Wir klären offene Fragen zu Untergrund, Zugänglichkeit und Einsatzbedingungen. Wenn nötig, vereinbaren wir eine Probefläche am Objekt oder bearbeiten ein Musterteil.

    Material + Muster

  3. Angebot

    Das Angebot beschreibt die Bereiche, die bearbeitet werden, die Vorbereitung, die Ausführung und vereinbarte Nacharbeiten. Termin und Bedingungen vor Ort legen wir gemeinsam fest. Wünschen Sie eine Foto- oder Ergebnisdokumentation, gehört sie schon hier hinein.

    Umfang + Angebot

  4. Durchführung

    Wir arbeiten bei Ihnen vor Ort. Danach vergleichen wir die Fläche gemeinsam mit dem vereinbarten Ziel oder dem freigegebenen Muster.

    Abgleich + Übergabe

Kosten

Was den Preis bestimmt

Die Quadratmeterzahl allein sagt wenig. Diese Faktoren bestimmen zusammen, wie viel Arbeit in Ihrer Aufgabe steckt.

  • RückstandWas runter soll: Rost, Zunder, Lack, Ruß, Öl oder Reste aus der Produktion.
  • SchichtaufbauDünner Film oder mehrere Schichten, locker oder fest haftend, einheitlich oder wechselnd.
  • Fläche und GeometrieEine zusammenhängende Fläche oder viele kleine Zonen, glatt oder mit Kanten, Bohrungen, Profilen und Fugen.
  • ZugangFrei erreichbar oder eng, hoch oder hinter Verkleidungen.
  • EndzustandOptisch sauber, bereit für den Folgeprozess oder genau wie das freigegebene Muster.

Bearbeitungsaufwand Dazu kommen Anfahrt, Einrichtung und Nachbereitung, so wie im Angebot vereinbart.

Je nach Aufgabe kommt hinzu

  • TeilehandlingStückzahl und Gewicht, Drehen oder Umsetzen des Bauteils, Transport und Verpackung.
  • Schutz der UmgebungAbdecken angrenzender Flächen, Absaugung, Erfassen der Abtragsprodukte und, wo nötig, Entsorgung.
  • Zeitfenster und FreigabenWartungsfenster, Abschaltung der Anlage und nötige Freigaben vor Ort.
  • Prüfung und DokumentationVereinbarte Prüfungen, Nachkontrolle und eine Foto- oder Ergebnisdokumentation.

Einordnung

Gesamtablauf, Serien und andere Verfahren

Mehrschichtige Aufbauten oder fest haftender Zunder lassen sich auf einem Foto oft nicht sicher einschätzen. Dann klärt ein Muster, was die Bearbeitung tatsächlich verlangt.

Den ganzen Ablauf vergleichen

Ob ein Einsatz an der Anlage oder die Reinigung ausgebauter Teile sinnvoller ist, zeigt erst der Blick auf den gesamten Ablauf. Der Ausbau kann die Bearbeitung erleichtern, verursacht aber zusätzliche Arbeit. In denselben Vergleich gehören deshalb Demontage, Transport, Reinigung, Wiederanlauf und Nachkontrolle.

Einsparungen ermitteln wir am tatsächlichen Prozess. Pauschale Prozentversprechen helfen bei dieser Entscheidung wenig.

Serien und wiederkehrende Aufgaben

Bei Serien planen wir auf Basis eines repräsentativen Teils aus dem normalen Produktionsablauf. Stark wechselnde Ausgangszustände behandeln wir nicht wie eine identische Serie. Ist der Umfang einmal festgelegt, dokumentieren wir ihn und passen ihn an, wenn sich am Bauteil oder am Fertigungsprozess etwas ändert.

Wenn ein anderes Verfahren besser passt

Nicht jede großflächige Aufgabe ist automatisch ein wirtschaftlicher Laserauftrag. Ist eine Fläche gut zugänglich und muss nichts örtlich begrenzt bearbeitet werden, vergleichen wir den Gesamtaufwand mit anderen geeigneten Verfahren. Ist ein Teilziel nicht wirtschaftlich erreichbar, soll das vor der Gesamtbearbeitung erkennbar sein.

Für Ihr Angebot

Was wir für ein Angebot brauchen

Je genauer die Angaben, desto belastbarer die erste Einschätzung. Sie kennen Material oder Beschichtung nicht genau? Dann klären wir mit Ihnen, was noch fehlt.

Fotos

  • Eine Gesamtansicht mit Umgebung
  • Ein Detailfoto der betroffenen Stelle
  • Die stärkste und die schwächste Stelle
  • Bei großen Objekten mehrere Blickwinkel
  • Bei Serien eine repräsentative Auswahl

Bauteil und Material

  • Werkstoff oder Legierung, falls bekannt
  • Vorhandene Beschichtung und frühere Behandlungen
  • Ungefähre Größe, Gewicht oder Stückzahl
  • Zeichnung oder markierte Fotos mit den Bearbeitungszonen
  • Bisherige Reinigungsversuche

Einsatz und Ziel

  • Standort und Arbeitshöhe
  • Ob das Objekt beweglich ist
  • Wann bearbeitet werden kann, etwa im Wartungsfenster
  • Gewünschter Endzustand und nächster Arbeitsschritt
  • Was erhalten bleiben muss

Probefläche

Erst die Probefläche, dann die ganze Fläche

Bei neuen Materialien oder unklarer Ausgangslage bearbeiten wir zuerst eine Probefläche oder ein Musterteil. So sehen Sie das erreichbare Ergebnis, bevor der eigentliche Auftrag beginnt. Ob und in welchem Umfang eine Probebearbeitung nötig ist, sprechen wir vorher mit Ihnen ab.

Mit Klebeband abgegrenztes, gereinigtes Probefeld auf einer stark verrußten Wand mit Hieroglyphen-Relief.
Symbolbild Abgeklebtes Probefeld, daneben die unbearbeitete Oberfläche

Eine Stelle, die den echten Zustand zeigt

Die Probe sollte Schicht und Geometrie des tatsächlichen Auftrags abbilden: eine typische und möglichst auch eine schwierige Stelle. Der einfachste Bereich allein sagt zu wenig. Kanten und ungleichmäßig betroffene Zonen gehören deshalb dazu.

Wechseln Beschichtungen oder Materialien, braucht es gegebenenfalls mehrere Muster. Das Ergebnis einer Variante lässt sich nicht ohne Weiteres auf jede andere übertragen.

Natursteinwand, auf der gereinigte helle Flächen direkt an eine noch dunkel verschmutzte Fläche grenzen.
Symbolbild Bearbeitete und unbearbeitete Fläche direkt nebeneinander im Vergleich

Was das Muster klärt

Nach dem Test steht fest, ob sich der Rückstand ausreichend entfernen lässt, wie die Oberfläche reagiert, welches Ergebnis erreichbar ist, wie lange die Bearbeitung dauert und wo sinnvolle Flächengrenzen liegen. Ist ein Folgeprozess geplant, kann die Probe gleich weiterverarbeitet werden, also geschweißt, geklebt oder beschichtet.

Das freigegebene Muster ist danach der Maßstab für die ganze Fläche. Wir dokumentieren Ausgangszustand, Ziel und Ergebnis. Bei Serien erleichtern eine Musterkennzeichnung und eine vereinbarte Vergleichsfläche die spätere Abnahme. Die Freigabekriterien legt Ihre Qualitätssicherung oder die zuständige Fachstelle fest.

Zeigt der Test, dass das Verfahren für Ihre Oberfläche nicht passt, wird daraus kein Auftrag.

Fragen

Häufige Fragen zu Kosten und Ablauf

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns, am einfachsten über die Anfrage.

Nennen Sie vorab einen Preis?

Verbindliche Konditionen erhalten Sie im Angebot. Mit Fotos und einer kurzen Beschreibung lässt sich die Aufgabe gut eingrenzen. Bei schwer einschätzbaren oder fest haftenden Schichten reicht ein Foto allein aber nicht immer als Grundlage. Dann klärt ein Muster den Aufwand.

Ist eine Probefläche kostenlos?

Eine kostenlose Probebearbeitung ist nicht pauschal Bestandteil des Angebots. Umfang und Kosten werden vorher vereinbart. Findet die Probe im Hauptauftrag statt, wird dieselbe Zeit nicht noch einmal als gesonderter Test berechnet.

Kann ein Festpreis vereinbart werden?

Wenn Zustand, Umfang und Ziel ausreichend bekannt sind, kann ein Festpreis angeboten werden. Ändert sich der Umfang, wird die zusätzliche Leistung vor Ausführung abgestimmt.

Was zeigt der Richtwert-Rechner?

Er schätzt die reine Bearbeitungszeit anhand hinterlegter Flächenleistungen. Aufbau, Anfahrt und besondere Zusatzarbeiten sind damit nicht vollständig erfasst. Der Richtwert ist kein verbindlicher Endpreis.

Bearbeiten Sie kleine Aufträge und wiederkehrende Teile?

Beschreiben Sie beides in Ihrer Anfrage. Einzelteile und wiederkehrende Aufgaben bewerten wir nach Umfang, Einrichtung und wirtschaftlicher Machbarkeit.

Muss die gesamte Maschine ausgebaut werden?

Das hängt davon ab, wie gut die Stelle erreichbar ist. Vor dem Einsatz klären wir, ob die Bearbeitung vor Ort sinnvoll ist und welche Freigaben oder Demontagen dafür nötig sind.

Brauchen Sie ein Musterteil?

Bei schwer einschätzbaren oder fest haftenden Schichten ist ein repräsentatives Muster sinnvoll. Alternativ vereinbaren wir eine Probefläche direkt am Objekt. Bei Serien hilft ein Musterteil aus dem normalen Produktionsablauf.

Ist Laserreinigung immer das beste Verfahren?

Nein. Wenn ein anderes Verfahren die Aufgabe besser erfüllt, gehört das schon in die Auswahl. Entscheidend ist das vereinbarte Ergebnis im gesamten Arbeitsablauf.

Anfrage

Beginnen Sie mit zwei Fotos

Ein Gesamtfoto, ein Detailfoto und eine kurze Beschreibung reichen für den Einstieg. Wir klären mit Ihnen, was noch fehlt und ob eine Probefläche der passende nächste Schritt ist.